• Abbildung 1- Durchschnittliche Reinigungsleistung der ARA
    Abbildung 1
    Durchschnittliche Reinigungsleistung der ARA

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Abwasserreinigungsanlagen werden entsprechend der Fracht an biologisch abbaubaren Substanzen in 5 Größenklassen unterteilt, deren Anforderungen an die einzelnen Parameter für die Einleitung ins Gewässer unterschiedlich streng bewertet werden. Beide Frankfurter Anlagen gehören der höchsten Größenklasse 5 an und reinigen besser, als die gesetzlich vorgegebenen Anforderungen vorschreiben. Die von der zuständigen Wasserbehörde festgelegten, strengeren Überwachungswerte werden ebenfalls eingehalten (siehe Abbildung 1).



  • Abbildung 2 - Reinigungsgrad bezüglich der Leitparameter
    Abbildung 2
    Reinigungsgrad bezüglich der Leitparameter

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Die beiden Abwasserreinigungsanlagen leisten damit einen bedeutenden Beitrag zum Schutz des Mains. Wie zu sehen ist, sind die Reinigungsleistungen der vergangenen Jahre auf einem konstanten, hohen Niveau für alle für die kommunale Abwasserreinigung maßgeblichen Parameter (Abbildung 2).



  • Abbildung 3 - Tägliche Auslaufmenge der ARA Niederrad/Griesheim sowie ARA Sindlingen
    Abbildung 3
    Tägliche Auslaufmenge der ARA Niederrad/Griesheim sowie ARA Sindlingen

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Abwassermengen sind von Regenereignissen und Jahreszeiten beeinflusst (Abbildung 3), wobei der durchschnittliche Abfluss in den Main für die Abwasserreinigungsanlage Niederrad/Griesheim circa 220.000 Kubikmeter/Tag und für die ARA Sindlingen etwa 50.000 Kubikmeter/Tag beträgt.



  • Abbildung 4 - Aufkommen an Klärschlamm
    Abbildung 4
    Aufkommen an Klärschlamm

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Durch den mikrobiellen Abbau werden die Schmutzstoffe weitgehend in Wasser und Kohlendioxid umgewandelt. Das gereinigte Abwasser enthält nur noch geringe Konzentrationen an Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphorverbindungen. Der Schlamm beinhaltet die "Reststoffe" des Reinigungsprozesses (Abbildung 4).
Durch den mikrobiellen Abbau werden die Nährstoffe aus der großen Wassermenge (ca. 100 Millionen Kubikmeter im Jahr) in eine deutliche geringere Menge Schlamm überführt (etwa 1,5 Mio. Kubikmeter). Der Schlamm wird in der Schlammentwässerungs- und Verbrennungsanlage (SEVA) in Sindlingen auf etwa 0,1 Millionen Kubikmeter (inklusive Wasseranteil) eingedickt und verbrannt. Zurück bleiben etwa 7.300 Tonnen anorganische Asche je Jahr, die verwertet werden.