Der künftig unter der Straße „Am Erlenbruch“ verlaufende Riederwaldtunnel soll die Lücke zwischen der A 661 zur A 66 schließen. Es ist ein Großprojekt von Hessen Mobil (jetzt Autobahn GmbH) mit einer Bauzeit von etwa sieben Jahren. Noch vor Beginn der eigentlichen Tunnelbaumaßnahme muss deshalb die gesamte Ver- und Entsorgungsinfrastruktur (Kanal-, Strom-, Wasser- und Gasnetz sowie Kommunikationsleitungen) neu geordnet werden. Was das bedeutet?

Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main baut neben der geplanten Tunnelröhre neue Abwasserkanäle, die sogenannten „Nord- und Südsammler“. Außerdem stellen wir parallel zur A 661 den „Seckbachsammler“ her. Alle Kanäle müssen vor dem geplanten Baubeginn des Tunnels (2021) fertiggestellt sein. Seit Anfang 2019 wurden für den Bau auf einer Länge von über einem Kilometer Stahlbetonrohre mit einem Durchmesser von zwei Metern verlegt. Der Nordsammler und der erste Teil des Südsammlers sind abgeschlossen. Der Einbau erfolgte im Schutze eines wasserdichten Verbaus unterhalb des anstehenden Grundwasserspiegels.

In diesem Jahr beginnt die Stadtentwässerung Frankfurt am Main mit dem Bau des zweiten Teils des Südsammlers sowie ein wenig zeitversetzt mit dem Bau des Seckbachsammlers, damit die Erstellung der Tunnelröhre pünktlich beginnen kann.

Damit wir die vorgesehenen Kanalarbeiten durchführen können ist die Lahmeyerstraße ab Lassallestraße voll gesperrt. Davon betroffen ist auch die Harkortstraße. Daher ist es nicht möglich, von der Harkortstraße über die Lahmeyerstraße in die Straße Am Erlenbruch einzufahren. Das bleibt auch bis etwa Mai 2022 so.

Parallel dazu läuft der Kreuzungsumbau Wächtersbacher Straße / Am Erlenbruch / Borsigallee. Mit dem Aufstellen einer Ampelanlage wird gegen Ende der KW 24 (2021) die Fahrt über die Wächtersbacher Straße in Richtung Stadtmitte wieder möglich sein.

Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main bittet um Verständnis für die Eingriffe und die mit den Baumaßnahmen verbundenen Belastungen.