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Die Kanalisation der Stadt Frankfurt am Main

Städte sind ohne eine funktionsfähige öffentliche Kanalisation nicht lebensfähig. Die Stadt Frankfurt am Main verfügt über ein flächendeckendes öffentliches Kanalnetz von circa 1.600 km Länge, an das nahezu alle Liegenschaften
angeschlossen sind.

Ziele der Abwasserableitung sind:

In unserer Broschüre "Rein in den Main" finden Sie weitere Informationen zur Kanalisation. Dort ist auch die historische Entwicklung beschrieben.

Die Broschüre "Rein in den Main" als PDF (neues Fenster)

Das Kanalnetz stellt eines der größten Infrastrukturvermögen der Stadt Frankfurt am Main dar. Der Restbuchwert (das heisst der um die bereits getätigten Abschreibungen verringerte Anschaffungswert) des Kanalnetzes beträgt zum 31.12.06 ca. 345 Millionen Euro. Daher ist es ein weiteres wichtiges Ziel, dieses Vermögen nachhaltig in seiner Substanz zu sichern. Deshalb wird der bauliche Zustand durch Begehungen und Befahrungen mit ferngesteuerten TV-Kameras regelmäßig untersucht. Die erste vollständige Inspektion des Kanalnetzes wurde Ende 2005 abgeschlossen. Derzeit befinden wir uns im ersten Wiederholungszyklus, der auf 15 Jahre angelegt ist. Die bei der Inspektion festgestellten Schäden lassen wir entsprechend ihres Ausmaßes und nach Prioritäten untergliedert beheben. Neben der Erneuerung der Kanäle in einer offenen Baugrube kommen dabei in den letzten 15 Jahren auch Sanierungsverfahren in geschlossener Bauweise in großem Umfang zum Einsatz. Da in diesen Fällen die Sanierung der Kanäle über die vorhandenen Schächte oder einzelne kleine Baugruben erfolgt, sind die Störungen für die Anwohner/innen und den Verkehr minimiert. Außerdem können diese Sanierungsmaßnahmen im Vergleich zur Erneuerung in offener Bauweise in wesentlich kürzerer Zeit abgewickelt werden. Jedes Jahr werden circa 10 – 15 Millionen Euro für die Kanalsanierung ausgegeben.