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Modernisierung der Klärschlammbehandlung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Sindlingen

Dokumentation der Informationsveranstaltung, am 15.03.2017 - Haus Sindlingen

Auf der Abwasserreinigungsanalage (ARA) in Sindlingen soll die Klärschlammbehandlung in den nächsten Jahren modernisiert werden. Die heute bestehende aber in die Jahre gekommene Schlammentwässerungs- und -verbrennungsanlage (SEVA) auf dem Gelände genügt in absehbarer Zeit nicht mehr den Anforderungen einer energieeffizienten und ressourcenschonenden Abwasserbehandlung. Eine Modernisierung der Klärschlammbehandlung ist deshalb erforderlich. Damit wird die Energieeffizienz verbessert und die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe wie Phosphor aus der anfallenden Asche ermöglicht. Zu diesem Ergebnis waren umfangreiche Voruntersuchungen der Stadtentwässerung gelangt.

Die Modernisierung wird in zwei Schritten erfolgen. In einem ersten Schritt sieht die Planung den Bau einer modernen Schlammfaulungsanlage vor. Dabei wird auch ein modernes Blockheizkraftwerk errichtet, in dem aus dem entstehenden Gas der Schlammfaulungsanlage Strom und Wärme produziert wird.

In einem zweiten Schritt wird die SEVA vollständig ersetzt durch eine neue Schlammtrocknungs- und verbrennungsanlage.

Für den ersten Verfahrensschritt – den Bau der Schlammfaulungsanlage - hat die Stadtentwässerung einen Planentwurf fertiggestellt, der am 15.März 2017 auf einer Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger, wie auch die eingeladenen Ortsbeiräte aus Kelsterbach, Sindlingen und Hattersheim, sollten die Möglichkeit erhalten ihre Fragen an die Fachplaner zum Planentwurf zu stellen und Anregungen zum Planentwurf einzubringen. Die Öffentlichkeit wurde über Pressemitteilungen und Kurzmitteilungen im Internet auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Im Vorfeld der Veranstaltung bot die Stadtentwässerung zudem einen Rundgang über die ARA Sindlingen an.

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Kanalerneuerung Bergsammler in FFM-Niederrad in der Richard-Strauß Allee / Sandhöfer Allee

In der Richard –Strauß-Allee / Sandhöfer Allee im Bereich der Uni-Klinik Frankfurt verläuft ein ca. 100 Jahre alter gemauerter Kanal.
Bei der Auswertung der Kanalnetzberechnung Süd zeigte sich, dass der Kanal in diesem Bereich hydraulisch überlastet ist. Der Kanal zeigt außerdem Schäden, die eine Erneuerung erforderlich machen.
Das Projektgebiet befindet sich zum größten Teil auf Grundstücksflächen der Uni-Klink. In Abstimmung mit den Grundstückseigentümern wurde u.a. zur Beseitigung bestehender Überbauungen eine neue Trasse im Straßenbereich und in einer Grünfläche gefunden, so dass der neue Mischwasserkanal in der Dimension DN 2800 auf ca. 150 m in offener Bauweise und ca. 150 m in geschlossener Bauweise mittels Rohrvortrieb hergestellt wird. Das unterirdische Verfahren wurde gewählt, um die Eingriffe in den im westlichen Bereich vorhandenen Baumbestand zu minimieren.
Der Baubeginn ist für März 2017 geplant.  Die Bauzeit wird rd. 18 Monate betragen. Mit der Bauausführung wurde die Arbeitsgemeinschaft KERN Bergsammler  bestehend aus den Firmen Tauber Rohrbau GmbH & Co. KG , Münster und  Epping Rohrvortrieb GmbH, Bocholt beauftragt.

Ausführungsplan

Kanalerneuerung in FFM-Oberrad in der Bleiweißstraße

Der öffentliche Kanal in der Bleiweißstraße zwischen der Gruneliusstraße und der Offenbacher Landstraße ist über 100 Jahre alt. In Teilbereichen ist er schadhaft und außerdem hydraulisch überlastet. Daher soll der bestehende Mischwasserkanal auf eine Länge von rd. 110 m in vorhandener Trasse von DN 300 auf DN 600 vergrößert werden einschließlich der Errichtung von 5 neuen Schächten. Die geplante Gesamtbauzeit beträgt ca. 10 Monate.
Der Baubeginn erfolgte im Oktober 2016 im Einmündungsbereich Offenbacher Landstraße mit der Errichtung eines Bauwerkes.

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